Felix Langberg gewinnt seinen 6. Profikampf in Folge

Rostocks erster Schwergewichtsprofiboxer Felix Langberg machte auch in seinem sechsten Profikampf bei der SES X-MAS FIGHT NIGHT“ im Maritim Hotel Magdeburg kurzen Prozess. Der 30 Jahre alte Rostocker schickte Sebastian Tuchscherer in der dritten Runde mit einer krachenden Rechten zu Boden. Kaum hatte sich der Mann aus Euskirchen wieder berappelt, flog aus seiner Ecke das Handtuch zum Zeichen der Aufgabe.

„Das war der stärkste Gegner, den ich bislang hatte. Er hat richtig eingesteckt und ist nach vorne gekommen – das war geil und hat richtig Spaß gemacht“, resümierte Langberg, der von rund 130 Fans mit „Felix!, Felix!“-Sprechchören gefeiert wurde. „Das war umwerfend, eine richtige Gänsehaut-Stimmung – mega“, schwärmte der 1,96 Meter große Schwergewichtler.

Hinter ihm liegt ein traumhaft schönes Jahr. Ende Februar heiratete er seine langjährige Lebensgefährtin Kim. Danach setzte er den im November 2020 eingeschlagenen Weg als Profi mit fünf weiteren vorzeitigen Siegen fort.

Seinen Sieg feierte Felix Langberg in der Piano-Lounge des Maritim-Hotels. Er posierte auf einem Foto mit Kulttrainer Ulli Wegner.

Die Aussichten für 2022 sind glänzend. Langbergs siebter Profikampf ist für März geplant. Am 18. Juni steigt er bei „Rostock boxt!“ in den Ring – das erste Mal als Hauptkämpfer.

Text: Sportbuzzer MV / Bilder: Torsten Helmke

Vereinsrekord eingestellt: SEAWOLVES erbeuten 10. Sieg in Folge

Die Erfolgsserie der ROSTOCK SEAWOLVES hält an: Bei den Eisbären Bremerhaven erkämpfte sich das Team von Trainer Christian Held vor 782 Zuschauern einen 95:84-Auswärtssieg und stellte damit den Vereinsrekord von zehn Erfolgen hintereinander in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ein. Tyler Nelson und Nijal Pearson trugen jeweils 18 Zähler zum Triumph bei. Die Rostocker bleiben Tabellenzweiter, punktgleich mit Spitzenreiter Medipolis SC Jena.

Coach Christian Held nach dem Spiel: “Am Ende war es ein verdienter Sieg für uns. Es war das erwartet schwere Spiel, das lange eng war. Bremerhaven hat viel richtig gemacht; sie haben es geschafft, uns lange aus unserem Spiel zu halten. Wir hatten heute offensiv wie defensiv lange Zeit Probleme, in unsere Situationen zu kommen. Solche Spiele gibt es immer wieder. Am Ende sind wir aber bei uns geblieben und haben das getan, worin wir gut sind. Das hat sich am Ende ausgezahlt. Es war ein wichtiger Teamsieg, an dem jeder seinen Anteil hatte. Jetzt liegt der volle Fokus auf Jena am Donnerstag zuhause.”

Am nächsten Donnerstag (23.12.) um 19:30 Uhr spielen die ROSTOCK SEAWOLVES wieder in der Wolfshöhle. Dann kommt es zum Spitzenspiel gegen den Tabellenführer Medipolis SC Jena in der StadtHalle Rostock. Die Partie findet aufgrund der aktuellen geltenden Corona-Bestimmungen Mecklenburg-Vorpommerns ohne Zuschauer statt, wird jedoch kostenfrei auf sportdeutschland.tv übertragen.

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Quelle: ROSTOCK SEAWOLVES

 

ROSTOCK SEAWOLVES ringen Gladiatoren nieder

Die Partie zwischen den ROSTOCK SEAWOLVES und den RÖMERSTROM Gladiators Trier war 35 Minuten lang ausgeglichen, ehe die Wölfe defensiv zupackten und mit 91:81 (49:49) den neunten Sieg in Serie erbeuteten. Rostock bleibt Zweiter der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA, punktgleich mit Spitzenreiter Medipolis SC Jena.

Die SEAWOLVES fanden im ersten Geisterheimspiel dieser Saison besser in die Partie und erzielten die ersten Zähler durch Stefan Ilzhöfer. Trotz der körperlichen Überlegenheit der Gäste hielten die Wölfe gut dagegen. Sid-Marlon Theis brachte sein Team mit fünf Zählern auf 10:3 (4. Min) in Front. Parker van Dyke antwortete aus der Mitteldistanz, Trier war zur Mitte des ersten Durchgangs im Spiel angekommen. Der eingewechselte Trierer Brody Clarke brachte seine Farben von der Freiwurflinie kurzzeitig in Führung (10:11, 7. Min). Daraufhin ging es hin und her in der Wolfshöhle. Kein Team konnte sich deutlich absetzen. Die Moselstädter suchten ihr Glück in der Zone; die Rostocker zogen zum Korb, um dann den Ball auf den offenen Mitspieler zu spielen oder per Korbleger abzuschließen. Brad Loesing erzielte im letzten SEAWOLVES-Angriff des Viertel das 22:19 für die Hausherren.

Theis traf zu Beginn des zweiten Viertels einen Dreier, Robert Montgomery Jr. versenkte einen Mitteldistanzwurf – die SEAWOLVES zogen in der 12. Minute auf acht Zähler davon (29:21). Doch Trier blieb konzentriert und im Spiel. Austin Wiley dunkte spektakulär zum 29:27 (14. Min) und zwang somit Rostocks Coach Christian Held zu einer Auszeit. Van Dyke glich das Spiel wenig zum 33:33 aus. Die Trierer nutzten kurz vor der Halbzeit einige Unkonzentriertheiten der Rostocker aus. Enosch Wolf punktete per Korbleger und per Dreier und initiierte einen 8:2-Lauf seines Teams. Trier setzte sich in der 19. Minute mit 41:47 ab, ehe Nelson und Pearson nach einer Auszeit wieder Rostocker Zähler auf die Anzeigetafel und ihr Team in Führung brachten. Mit der Halbzeitsirene verwandelte Brody Clarke einen Mitteldistanzwurf zum 49:49-Ausgleich.

Beide Teams hielten auch nach dem Wiederbeginn das Tempo hoch und schenkten sich nichts. Die Wölfe rissen zur Mitte des dritten Abschnitts die Kontrolle an sich und arbeiteten sich mit ihrer Energie ein kleines Punktepolster (64:60, 26. Min). Dank aggressiver Defensive, bei der die Hausherren immer wieder Hände in den Passwegen hatten und gut am Brett ausboxten, platzte auch im Angriff der Knoten: Montgomery Jr. schraubte den Vorsprung mit einem Dreier auf 71:61 (29. Min). Bis zum Viertelende konnten die Trierer etwas verkürzen (72:66).

Die Moselstädter blieben zu Beginn des Schlussviertels weiter im Rennen und verkürzten nach einem Van-Dyke-Dreier auf einen Punkt (72:71). Zuvor hatten die Wölfe drei mal aus der Distanz den Korb verfehlt. Fünf Minuten vor Schluss war das Spiel völlig offen, ehe die Rostocker aufgrund der Trierer Teamfouls mehrfach an die Freiwurflinie traten – und durch Chris Carter und Michael Jost fünf von sechs Würfen verwandelten. Mit weiterhin konzentrierter Abwehrarbeit und geduldigem Angriffsspiel, das Jordan Roland mit einem Korbleger verwertete, zogen die SEAWOLVES auf 83:75 (38. Min) davon. Nach einer Trierer Auszeit fing Roland einen Pass ab, leitete die Kugel weiter auf Pearson, der zum zweistelligen Vorsprung einnetzte (85:75). In der Schlussphase behielten die Wölfe die Nerven, gaben den Ball in die Hände von Carter und ließen den erfahrenen US-Guard übernehmen: In der Crunchtime erzielte Carter sieben Punkte und brachte sein Team auf die Siegerstraße. Der neunte Sieg in Serie war ein defensiver Kraftakt, in dem fünf SEAWOLVES-Spieler zweistellig punkteten.

Head Coach Christian Held nach dem Spiel: “Am Ende haben wir als Team Mittel und Wege gefunden, um Trier zu stoppen. Man hat gesehen, dass Till Gloger noch nicht wieder bei 100 Prozent ist. Deswegen konnte er noch nicht so viele bekommen, wie wir es uns gewünscht hätten. Man hat gesehen, dass uns Gabriel de Oliveira extrem gefehlt hat. Unter dem Korb hat uns Trier extrem wehgetan. Wir haben in der Halbzeit ein paar Anpassungen vorgenommen. Für mich war entscheidend, dass wir das Spiel am Ende als Team gewonnen haben. Das macht mich sehr stolz. “

Die SonnenEXPERTen als stolzer Sponsor gratulieren zum neunten Sieg in Folge!

 

Quelle: ROSTOCK SEAWOLVES

 

 

Neuer Kampftermin für Felix Langberg

Das Lokale-Organisations-Komitee (LOC) von Rostock Boxt! gibt die coronabedingte Terminverschiebung der am 19.03.2022 geplanten Veranstaltung auf den 18.06.2022 bekannt.
„Wir wollen allen Menschen die Teilhabe an diesem großartigen Event ermöglichen und haben uns angesichts der aktuellen Lage dazu entschieden, dieses in den sicheren Sommer hinein zu verlegen. Wir bedanken uns ausdrücklich bei der Stadthalle Rostock für das gezeigte Verständnis und die tolle Flexibilität“, kommentiert Event-Koordinator Raiko Morales.
Am 18.06.2022 soll Lokalmatador Felix Langberg um einen nationalen oder internationalen Titel kämpfen. Zudem sollen regionale Boxer wie Christian Lewandowski aus Greifswald oder die Witzke Brüder aus Stralsund die Möglichkeit bekommen, sich einem großen Publikum zu präsentieren.
„Es ist uns enorm wichtig, dass sich die Sportlerinnen und Sportler aus der Region mit starken Gegnern vor hervorragender Kulisse messen können. Für Felix bedeutet der Heimkampf einen der bisher wichtigsten Schritte in seiner Profikarriere“, sagt Maik Stahr (Management Felix Langberg). „Er verpasst zwar durch die Verschiebung eine Hochzeit eines guten Freundes, aber dass nimmt unser Rostocker Jung für die Gelegenheit, in seiner Heimat boxen zu können, gerne in Kauf“ ergänzt Robert Kurowski (Management Felix Langberg).
Für seinen Trainer Christian Morales spielt die Verschiebung keine Rolle. „Wir boxen nochmal am 18.12.2021 in Magdeburg auf der SES Gala und dann planen wir in Ruhe das Jahr 2022 mit dem Highlight in Rostock.“
Der Ticketverkauf soll trotz Verschiebung vor Weihnachten starten. Karten sind ab sofort über Eventim und die Website www.rostockboxt.de zu erhalten.

Bilder: OstseeMedia/Alexander Thiel

Achter Sieg in Folge für die ROSTOCK SEAWOLVES

Die ROSTOCK SEAWOLVES bleiben auch im achten Spiele in Folge ungeschlagen. Bei den VfL SparkassenStars Bochum setzten sich die Wölfe mit 108:88 (50:42) durch und klettern – zumindest bis Sonntagabend – auf den zweiten Tabellenplatz der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Im dritten Viertel stellten die Gäste die Weichen auf Sieg und entschieden den Durchgang mit 36:11 für sich. Fünf SEAWOLVES-Spieler punkteten zweistellig. Topscorer war Jordan Roland (27 Pkt). Der ehemalige Rostocker Tony Hicks erzielte 25 Zähler für Bochum.

Coach Christian Held nach dem Spiel: “Es war ein guter Sieg. Diese Spiele sind immer die schwersten, wenn man nur gegen sieben Mann spielt. Alle gegnerischen Spieler wissen, dass sie ihre Minuten bekommen. Bochum hat ohne Ende gefightet. Bei uns haben auch drei Spieler gefehlt. Beide Teams waren also dezimiert. In der ersten Halbzeit hat es Bochum sehr gut gelöst. Sie haben mit einer Box-and-One-Verteidigung begonnen und so verhindert, dass wir ins Laufen kommen. Trotzdem haben wir Wege gefunden, um zu punkten, und wir haben solide verteidigt. In der Halbzeit haben wir es geschafft, einige kleine Änderungen hervorragend umzusetzen. Dadurch konnten wir das dritte Viertel dominieren. Am Ende plätscherte das Spiel etwas vor sich hin. Bochum hat sich nochmals zurück gefightet, doch wir haben das Spiel gut kontrolliert und verdient nach Hause gebracht.”

Am nächsten Sonntag (12.12.) um 16:30 Uhr spielen die ROSTOCK SEAWOLVES wieder in der Wolfshöhle. Dann ist die Mannschaft der RÖMERSTORM Gladiators Trier zu Gast in der StadtHalle Rostock. Die Partie wird kostenfrei auf sportdeutschland.tv übertragen.

Die SonnenEXPERTen gratulieren zum achten Sieg in Folge und sind megastolz!

 

Quelle: ROSTOCK SEAWOLVES