Tyler Nelson wirft Rostock zum Playoff-Sieg der SEAWOLVES in Karlsruhe

Eine starke zweite Hälfte sicherte den ROSTOCK SEAWOLVES einen Auftakt nach Maß in den Playoffs 2022 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Die Wölfe gewannen mit 87:66 (33:36) bei den PS Karlsruhe LIONS und gehen damit in der “Best-of-Five”-Serie mit 1-0 in Führung. Im Schlussviertel lief Tyler Nelson heiß und erzielte allein 17 seiner insgesamt 24 Punkte für die SEAWOLVES. Nijal Pearson sammelte 19 Punkteu und sieben Rebounds für die Norddeutschen, die am Dienstag die Serie gegen Karlsruhe in Rostock fortsetzen werden.

Coach Christian Held nach dem Spiel: “Karlsruhe hat wieder einen sehr guten Job gegen uns gemacht. Sie haben uns in der ersten Halbzeit sehr lange das Leben schwer gemacht. Man hat gesehen, dass wir offensiv Probleme hatten. Wir haben auch in der ersten Halbzeit wieder sehr gut verteidigt. Karlsruhe kam im zweiten Viertel viel an die Freiwurflinie und ging dadurch mit einer verdienten Führung in die Halbzeit. Wir haben in der Halbzeitpause gesagt, dass wir aus dem Spiel am letzten Dienstag in Rostock lernen wollten. Wir haben dann defensiv in der zweiten Halbzeit nochmals extrem zugelegt und Tyler hat dann auch ein paar Dreier getroffen. Das hilft mit Sicherheit. Für mich war das Entscheidende, dass wir es defensiv geschafft haben, die Intensität hochzuhalten und das Spiel darüber zu Ende zu bringen. Das war für mich vor allem in der zweiten Halbzeit der Fall. Da haben wir unseren Game Plan sehr gut umgesetzt. Trotz einer kleinen Rotation und vielen müden Spielern haben wir den Druck in der Verteidigung aufrechthalten. Wir haben vor dem Spiel gesagt, dass wir lernen müssen, mit der Müdigkeit umzugehen. Wir haben heute bewiesen, dass wir das können. Jetzt geht es darum zu regenerieren, um dann am Dienstag in Rostock wieder bereit zu sein. Es ist nur ein Spiel. Es ist nur ein Sieg in einer Serie, in der am Ende drei Siege zum Weiterkommen benötigt werden. Wir haben noch nichts erreicht. Wir haben ein Spiel gewonnen. Jetzt geht es darum, das nächste Spiel zu gewinnen – und deswegen liegt nun unser voller Fokus auf Dienstag. Erneut möchte ich mich bei unseren unglaublichen Fans bedanken, die den weiten Weg nach Karlsruhe auf sich genommen haben, um uns hier in einer sehr lauten Halle zu unterstützen. Das gibt uns die extra 10 Prozent. Jetzt brauchen wir in Rostock am Dienstag eine volle Halle. Wir wollen mit der Kulisse im Rücken die Müdigkeit gerade am Ende komplett vergessen und dass die Fans uns nach vorn peitschen und es so über 40 Minuten noch schwerer für Karlsruhe wird.”

Die nächsten beiden Spiele der “Best-of-Five”-Serie werden am Dienstag (26.4.) und Donnerstag (28.4.) jeweils um 19:30 Uhr in der StadtHalle Rostock ausgetragen. Die Partie am Dienstag wird präsentiert vom SEAWOLVES-Hauptsponsor OstseeSparkasse Rostock, am Donnerstag ist die Ostsee-Zeitung Namensgeber des Spieltags. Karten für beide Heimspiele am 26. und 28. April sind online erhältlich auf tickets.seawolves.de oder im Fanshop in der Langen Str. 35 (18055 Rostock).

Quelle: ROSTOCK SEAWOLVES

 

 

 

Am Ende fehlte die Kraft – Niederlage der SEAWOLVES gegen Karlsruhe

Die ROSTOCK SEAWOLVES haben das letzte Spiel der regulären Saison mit 73:80 (46:29) gegen die PS Karlsruhe LIONS verloren und starten am Samstag vom zweiten Tabellenplatz aus in die Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Dann treffen die Rostocker erneut auf Karlsruhe. Vor 2.200 Zuschauern in der StadtHalle Rostock verspielten die SEAWOLVES, die ihr erstes Spiel nach einer Corona-Zwangspause absolvierten, am KARLS GAME DAY im letzten Viertel eine zweistellige Führung. Die Gäste beendeten das Spiel mit einem 22:1-Lauf.

ROSTOCK SEAWOLVES gegen PS Karlsruhe LIONS 73:80 (46:29)

Im Nachholspiel des 34. Spieltags lief für die ROSTOCK SEAWOLVES lange Zeit alles nach Maß. 35 Minuten lang sahen sie wie der sichere Sieger aus. Nach einem Corona-Ausbruch, von dem ein Großteil des Kaders und des Betreuerstabs betroffen war, präsentierten sich die SEAWOLVES über weite Phasen souverän.

Die 2.200 Zuschauer in der StadtHalle erlebten kurz nach Spielbeginn eine Schrecksekunde, als Gäste-Forward Leo Behrend nach einer Kollision mit Chris Carter benommen auf dem Parkett liegen blieb und behandelt werden musste. Mit Verdacht auf Gehirnerschütterung wurde er in ein Rostocker Krankenhaus gebracht. Glücklicherweise gaben die Ärzte Entwarnung und Behrend konnte nach der Partie mit seinem Team die Rückreise nach Baden antreten. Beide Teams spielten trotz dieses Vorfalls weiter, ehe die Partie in der 2. Minute erneut unterbrochen wurde, nachdem Jordan Roland einen Dreier versenkte und es beim Teddy Bear Toss von den Zuschauern mitgebrachte Plüschtiere von den Rängen regnete als Spende für Flüchtlingskinder aus der Ukraine.

Coach Christian Held nach dem Spiel: “Für mich war Karlsruhe der klare Favorit. Sie mussten das Spiel gewinnen. Wenn man unsere Situation sieht, dass wir vier Spieler haben, die wir notdürftig versucht haben, irgendwie spielfähig zu bekommen und drei Spieler uns gar nicht zur Verfügung standen, dann haben wir zum Ende der ersten Halbzeit einen sehr guten Job gemacht. Da hat man gesehen, dass wir die Dinge sehr gut umgesetzt haben. Am Ende ist uns die Energie ausgegangen. Das hat man an den Würfen gesehen. Wir hatten sehr gute Würfe, die wir nicht getroffen haben. Wir haben dann zwei bis drei Würfe zu viel genommen, weil wir nicht mehr die Energie hatten, bis zum Korb zu gehen. Selbst als wir den Ball in Richtung Korb gebracht haben, konnten wir die Würfe in der zweiten Halbzeit nicht mehr vollenden. Für uns geht es nun darum, aus dem Spiel zu lernen und nach vorn zu blicken.”

Viertelstände (HRO-KAR): 19:18, 27:11, 17:24, 10:27

Am Samstag um 19:30 Uhr treffen die ROSTOCK SEAWOLVES in den ProA Playoffs erneut auf die PS Karlsruhe LIONS. Das erste Spiel der “Best-of-Five”-Serie findet in Karlsruhe statt, weil die StadtHalle Rostock wegen einer anderen Veranstaltung belegt ist. Am Dienstag (26.4.) und Donnerstag (28.4.) werden das 2. und 3. Viertelfinale in Rostock, jeweils um 19:30 Uhr, ausgetragen. Weitere mögliche Spieltermine wären der 30. April um 19:30 Uhr (in Karlsruhe) und der 2. Mai um 19:30 Uhr (in Rostock). Karten für die Seawolves-Heimspiele am 26. und 28. April sind online erhältlich auf tickets.seawolves.de oder im Fanshop in der Langen Str. 35 (18055 Rostock).

Quelle: ROSTOCK SEAWOLVES

 

 

 

Bittere Niederlage der SEAWOLVES nach Verlängerung bei Phoenix Hagen

Die ROSTOCK SEAWOLVES haben auswärts mit 97:102 (58:42, 82:82) nach Verlängerung bei Phoenix Hagen verloren. Damit haben es die Wölfe verpasst, sich vorzeitig den 1. Platz in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA zu sichern. Nach der punktreichsten ersten Halbzeit der gesamten Saison stockte es bei den Rostockern nach dem Seitenwechsel im Angriff – und sie legten mit nur 24 Zählern die offensivschwächste Halbzeit dieser Spielzeit aufs Parkett. Erst in der Verlängerung konnten die Hausherren erstmals überhaupt in Führung gehen und gaben diese nicht mehr aus den Händen. Tyler Nelson kam für Rostock auf 24 Punkte. Bei den Hagenern kamen Marcel Keßen und Dominik Spohr jeweils auf 19 Zähler.

Phoenix Hagen gegen ROSTOCK SEAWOLVES 102:97 OT (42:58, 82:82)

Erstmals in dieser Saison mussten sich die ROSTOCK SEAWOLVES nach Verlängerung geschlagen geben. Dabei zeigten die Wölfe zwei verschiedene Gesichter – und Phoenix Hagen führte kein einziges Mal in der regulären Spielzeit.

Coach Christian Held nach dem Spiel: „Glückwunsch an Phoenix Hagen zu einem hart umkämpften, am Ende aber verdienten Sieg. Wir haben diesmal eine sehr gute erste Halbzeit gespielt. Wir sind gut ins Spiel gestartet, dann ist Hagen extrem stark aus der Halbzeitpause gekommen. Wir haben es dann nicht mehr geschafft, weiter zu scoren in der zweiten Halbzeit. Wir haben zwar in der zweiten Halbzeit etwas besser als in der ersten Halbzeit verteidigt, lassen 40 Punkte zu. Aber erzielen auch nur 24 Punkte. Das lag vor allem daran, dass wir die offenen Würfe, die uns gegeben wurden, nicht getroffen haben. Dann wird es sehr schwer, so ein Spiel zu gewinnen. Dann gehen wir in die Overtime. Dort wird Hagen dann vom Publikum getragen, trifft die ersten zwei Würfe. Das ist in einer Verlängerung immer kritisch. Dann kippt das Spiel ab einem gewissen Punkt. Wir haben es nicht mehr geschafft, insbesondere in der Overtime zurück ins Spiel zu kommen. Am Ende muss man ein sehr hohes Risiko gehen, um noch eine Chance auf den Sieg zu haben. Das hat nicht geklappt. Hagen hat es clever gelöst und dementsprechend auch verdient gewonnen, nachdem man heute zwei komplett unterschiedliche Halbzeiten von beiden Mannschaften sehen konnte.“

Am nächsten Samstag um 19:30 Uhr spielen die SEAWOLVES zum letzten Mal vor dem Playoff-Start in der StadtHalle Rostock. Zu Gast am KARLS Erlebnis-Spieltag sind die PS Karlsruhe LIONS. Tickets sind auf tickets.seawolves.de erhältlich. Die Partie wird live auf sportdeutschland.tv übertragen.

Quelle: ROSTOCK SEAWOLVES